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| Die Fragestellung |
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Die nachfolgenden Informationen betreffen die Planungen der Fa. SOTEC,
Die Mitglieder Bürgerinitiative und - wie sich herausgestellt hat - viele Bürger der Stadt Trostberg sind davon überzeugt, dass eine so wichtige und weitreichende Entscheidung (die übliche Nutzungsdauer einer Müllverbrennungsanlage wird mit ca. 40 Jahren angesetzt !) nicht unter Zeitdruck und erst nach Vorliegen ausreichender Informationen öffentlich diskutiert werden muss. Es wurde als absolut sinnvoll angesehen, dass die Bürger in dieser Angelegenheit selbst mitentscheiden.
Mitglieder der BI haben deshalb ein Bürgerbegehren „Mitentscheidung der Bürger bei der geplanten Errichtung eines Ersatzbrennstoff-Kraftwerkes/Müllverbrennungsanlage in der Stadt Trostberg" gestartet.
Die Fragestellung lautet: 1. Sind Sie dafür, dass die Stadt Trostberg keine Zustimmung ( Einvernehmen ) zum Bau eines Ersatzbrennstoff -Kraftwerkes bzw. einer Müllverbrennungsanlage mit einer seitlichen Wandhöhe von über 20 m (beabsichtigt sind ca. 45 m) und einem Abgaskamin von über 20 m (beabsichtigt sind ca. 85 m) erteilt ? 2. Sind Sie für den Fall, dass eine Änderung des Bebauungsplans Nr.22 der Stadt Trostberg „Industriegebiet SKW" beantragt wird, dafür, dass die seitliche Wandhöhe nicht mehr als 30 Meter und die Höhe von Sonderbauwerken nicht mehr als 30 Meter betragen soll ?"  Die Begründung: Die Stadt Trostberg hat mit Beschluss vom 28.06.2006 ohne detaillierte Planungsunterlagen und ohne vorherige Bürgerbeteiligung dem o.a. Vorhaben zugestimmt. Nach dem Leitbild unserer Stadt gestalten wir Bürger eine lebendige Stadtdemokratie und die Stadt soll sich behutsam entwickeln. Ein derartig großer Baukörper mit ca. 45 m seitlicher Wandhöhe und ca. 85 m hohem Abgaskamin ist - obwohl im Industriegebiet gelegen - von weitaus sichtbar und verunstaltet unser Stadtbild in unzumutbarer Weise. Das Vorhaben dient auch nicht dem Allgemeinwohl sondern dem wirtschaftlichen Interesse von Großunternehmen. Eine entsprechende generelle Änderung des erst 1996 in Kraft getretenen Bebauungsplanes um 150 % (seitliche Wandhöhe) bzw. 450 % (Höhe Sonderbauwerke) würde die ursprünglich beabsichtigten Dimensionen der moderaten Ansiedlung von Industrie im ländlichen Raum sprengen.
Termin für den Bürgerentscheid ist  Sonntag, der 04.Februar 2007.
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