Gesundheitsrisiken

DATEN ZU EINEM BERICHT ZUR GESUNDHEITLICHEN LAGE IM RAUM ALTÖTTING (bitte anklicken)

 

 

 

 

Gesundheitliche Auswirkungen der von Sotec genannten Schadstoffe*:


*tatsächlich pufft eine Müllverbrennung ca. 190 verschiedene chemische Substanzen in die Umgebungsluft, deren schädliche Wirkung großteils unbekannt ist

 

Schadstoff

Wirkung

Feinstäube

Herz-Kreislauf- u. Atemwegserkrankungen, Lungenkrebs, verkürzte Lebenserwartung

Stickoxide     

Atemgift; Blockade des Sauerstofftransportes; Ozonbildung

SO2  

Spasmen der Lungenmuskulatur;bei Pflanzen: Zerstörung des Chlorophylls; saurer Regen

Blei

beeinträchtigt die Blutbildung, Nervosität, Lähmungen, Bluthochdruck, Herzerkrankungen

Cadmium

Bluthochdruck, Nierenleiden, Atemwegserkrankungen, Osteoporose

Quecksilber u. Kupfer

Beeinträchtigung des Nervenstoffwechsels

Dioxine und Furane 

Schädigung von Immunsystem, Leber u. gesamtem Stoffwechsel; letztendliche Wirkung: Krebs

CO (Kohlenmonoxid) 

gefährliches Atemgift; Blockade des Sauerstofftransportes

Thallium, Arsen

hoch giftig

Antimon, Mangan,

Nickel-Vandadium, ...

bei Einatmung toxisch (Krebs, motorische Störungen)

Chrom

Haut- und Atemwegs-Entzündungen

  

Davon verteilen sich über Trostberg und Umgebung pro Jahr bis zu 244 Tonnen!

 


 

 

 

Dr. med. Elisabeth von Klitzing

Dermatologie Allergologie

Umweltmedizin Akupunktur

Traditionelle Chinesische Medizin

 

Gedanken zur geplanten Müllverbrennung in Trostberg aus umweItmedizinischer Sicht

Exakte Werte der Schadstoff-Gesamtbelastung in der Trostberger Luft liegen derzeit nicht vor. Vorstellbar ist ein Chemikalien-Cocktail aus U. a. Stickstoffverbindungen, Sulfaten, Sulfiden, Chlorverbindungen, leicht- und schwerflüchtigen Kohlenwasserstoffen, Schwermetallen. Berechtigt ist dann die Frage aus ärztlicher Sicht, ob eine zusätzliche Belastung durch Emissionen eines Ersatzbrennstoff-Kraftwerkes für die Trostberger Bürger noch tolerierbar ist? Es sind Summations-Effekte zu erwarten, die ernsthaft diskutiert werden müssen. D. h. nicht nur das Einhalten von Grenzwerten ist wichtig, sondern das Zusammenwirken zahlreicher chemischer Verbindungen in Luft, Wasser und Boden muss berücksichtigt werden. Zu diesem Thema wurde eine neuerliche Forschungsarbeit an der Universität Oldenburg unter Leitung von Frau Prof. Dr. lrene Witte im Mai 2006 veröffentlicht. Es wurden Kombinationswirkungen von Chemikalien-Gemischen untersucht. Fazit: „Von entscheidender Bedeutung ist jedoch, dass in subtoxischen Konzentrationen der Einzelsubstanzen eine Gesamttoxizität auftritt, die von der Anzahl der Komponenten im Gemisch abhängt. Dies bedeutet, dass die Anzahl der Chemikalien, denen der Mensch sich aussetzt, so weit wie möglich reduziert werden sollte." Schon isoliert betrachtet, werden durch Emissionen einer Müllverbrennungsanlage U. a. ioigenae gesunaneiiiiche Risiken diskutiert: Zunahme von Atemwegserkrankungen und Allergien bzw. Schwächung des Immunsystems, Hormonstörungen, zunehmende Krebserkrankungen. Schadstoffe aus einer Müllverbrennungsanlage erreichen den Menschen direkt über Atemluft und Haut, indirekt über Kontamination von Boden, Wasser, Vegetation. In den atmosphärischen Emissionen einer Müllverbrennungsanlage konnten bisher zahlreiche Chemikalien nachgewiesen werden: Dioxine, Furane, polychlorierte Biphenyle, polychlorierte Naphtalene, Chlorbenzole, polyaromatische Kohlenwasserstoffe, flüchtige organische Verbindungen, Schwermetalle wie Blei, Kadmium und Quecksilber. Ein großer Teil der Chemikalien ist persistent, bioakkumulativ und toxisch. Bisherige Studien geben Anlass zu großer Sorge über mögliche Gesundheitsschäden durch Müllverbrennungsanlagen, die beispielsweise weltweit als wichtige Dioxinquelle anerkannt sind. Das mittel- und langfristige Gifirisiko ist nur zu erahnen. Das Risiko für Säuglinge und Kinder ist besonders groß, Verantwortungsvolles Handeln ist notwendig.

 


 

 

Ärzte gegen Müllverbrennung (bitte anklicken)
Untersuchung zur Immissionswirkung der Müllverbrennungsanlage (MVA) Iserlohn durch den Bioindikator Mensch.

 

 

 

Müllverbrennung macht krank

(Quelle: wissenschaft.de)

Greenpeace: Müllverbrennung macht krank

Müllverbrennung ist viel gesundheitsschädlicher als bislang angenommen, so eine britische Greenpeace-Studie. Demnach müssen Menschen, die nahe den Müllverbrennungsanlagen leben, mit einem erheblichen Krebsrisiko und weiteren Krankheiten rechnen. Statt neue Verbrennungsanlagen zu bauen, meinen die Autoren, sollten vielmehr die alten geschlossen werden. Die Untersuchung "Incineration and Human Health" schließt laut Mark Strutt von Greenpeace alle derzeit verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse über den Einfluss der Müllverbrennung auf die Gesundheit des Menschen mit ein. "Dieser Bericht macht allen klar, wie rücksichtslos und gefährlich es ist, mit der Müllverbrennung weiter zu machen", sagt Strutt. Danach sind Menschen in der Nähe der Müllverbrennungsanlagen vielen toxischen Substanzen ausgesetzt, die sie einatmen: über kontaminierte Nahrung oder die Haut aufnehmen. Die Folge sind bestimmte Krebsarten, Herzprobleme, Gendefekte bei Neugeborenen, Allergien und Atemprobleme. Allein die Krebsrate bei Kindern sei in der Nähe von Müllverbrennungsanlagen doppelt so hoch.

 

 

 

Müllverbrennung erhöht Krebsrisiko

"Krebserkrankungen deutlich über Durchschnitt"

(Quelle: 3sat.de)

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Das Krebsrisiko für Menschen, die in der Nähe von Müllverbrennungsanlagen leben, deutlich höher als für andere Personengruppen. Dies ergab eine Studie der französischen Universität Besancon, teilte die unabhängige Umweltgruppe CNIID (Centre national d'information independante sur les dechets) am Mittwoch in Paris mit.Untersucht worden ist das Krebsrisiko in der Umgebung der Müllverbrennungsanlage der ostfranzösischen Stadt Besancon. Werde das durchschnittliche Risiko einer Krebserkrankung mit dem Wert eins beziffert, steige dieser Risikofaktor im Umkreis der Anlage auf 1,44. Die Studie folgert aus den Werten, dass die Wahrscheinlichkeit von Krebserkrankungen in der Nähe der anderen 250 französischen Müllverbrennungsanlagen ähnlich hoch ist. "Einige von ihnen weisen noch einen weitaus höheren Dioxin-Ausstoß auf als die Anlage von Besancon", hieß es in der Untersuchung. Dort stießen die Experten auf 75 bekannt gewordene Krebserkrankungen, was im Hinblick auf die Bevölkerungszahl "deutlich über dem Durchschnitt" liege. 

 

 

Müllverbrennung und Gesundheit

Aktueller Forschungsstand über den Einfluss der Müllverbrennung auf die Gesundheit des Menschen.

In einer aktuellen Studie von Greenpeace erfahren Sie ausführlich und fundiert, was es mit den Gefahren der Müllverbrennung auf sich hat.

Studie in gekürzter Form (bitte anklicken)

Studie in Originallänge (bitte anklicken)

 

 

 

Schadstoffe (bitte anklicken)

 

 

Tod vom Allerfeinsten (bitte anklicken)

Auswirkungen der lufthygienisch wichtigsten Schadstoffe auf unsere Gesundheit.