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09.01.2008 BI begrüßt das 500. Mitglied
09.11.2007 BI begrüßt das 400. Mitglied
Als 400. Mitglied konnte BI-Sprecher Stefan Schulz zusammen mit Renate Jodelsberger-Schrott vor wenigen Tagen Dieter Schmid, Inhaber des Trostberger Holzbaubetriebes begrüßen, der ebenso wie auch viele seiner Mitarbeiter der Bürgerinitiative beigetreten ist. Dieter Schmid wörtlich: „ Das geplante ESB-Projekt beunruhigt mich sehr, wenn es so gebaut und betrieben wird, wie bisher bekannt. Ich als selbständiger Unternehmer weiß selbstverständlich, wie wichtig der Erhalt von Arbeitsplätzen und die Weiterentwicklung von Betrieben in unserer Region ist. Dies darf jedoch nicht auf Kosten der Gesundheit der Regionsbewohner und deren noch intakter Umwelt geschehen. Ein bloßes, meist kurzfristig angelegtes Gewinnstreben ohne Rücksicht auf Mensch und Umwelt ist mit Sicherheit nicht mehr zeitgemäß. Deshalb bin ich der Meinung, dass die bestmögliche Filtertechnik für den Standort Trostberg unabdingbar ist und die An- und Ablieferung des Mülls bzw. Restmülls über die vorhandenen Gleise bewerkstelligt werden muss. Ich wünsche der Bürgerinitiative, dass es durch ihren Einsatz zu einer ökologisch und ökonomisch sinnvollen Lösung für meine Geburts- und Heimatstadt Trostberg kommt."
20.10.2007 Mitgliederzahl: 386
08.08.2007 Mitgliederzahl: 243
03.08.2007
BI verdoppelt Mitgliederzahl in sechs Wochen auf 200 Mitglieder
Auf dem Sommerfest der BI "Saubere Energie für Trostberg" konnte der Vorsitzende Stefan Schulz (im Bild links) als 200. Mitglied Lisa Rehmann-Zauner (Bildmitte) begrüßen, die als Hebamme in Trostberg für nachhaltige und umweltschonende Politik eintritt und das EBS-Projekt ablehnt, "weil besonders Schwangere, stillende Mütter sowie Säuglinge und Kleinkinder unter erhöhten Schadstoffbelastungen leiden". Die stellvertretenden BI-Vorsitzenden Johannes Reinhold und Renate Jodelsberger-Schrott freuten sich ebenfalls, dass schon nach sechs Wochen intensiver Werbekampagne die Mitgliederzahl der BI verdoppelt werden konnte."
11.06.2007 Die Bürgerinitiative "Saubere Energie für Trostberg" hat jetzt das 100. Mitglied aufgenommen
Trostberg (fam). Großen Beifall hat es für Josef Ruml gegeben: Die Bürgerinitiative "Saubere Energie für Trostberg" nahm ihn als 100. Mitglied in ihren Reihen auf - exakt drei Monate, nachdem die Bürgerinitiative (BI), die sich mit dem geplanten EBS-Kraftwerk befasst, zu einem eingetragenen Verein geworden ist. Beim Treffen im Hotel "Zur Post" erfuhren die Mitglieder den neuesten Stand der Dinge. Um Fehler in ihrer Vorgehensweise zu vermeiden, hat sich Gabi Fischer an acht weitere Bürgerinitiativen gewandt, die sich in Deutschland mit EBSKraftwerken beschäftigen. Drei hätten geantwortet. Die Initiativen hätten erklärt, dass es ganz schwer sei, Spenden zu bekommen. Noch schwerer sei es, Sponsoren zu gewinnen. Zum Thema Anwälte betonte BI-Vorsitzender Stefan Schulz: Man müsse natürlich versuchen, Anwälte zu finden, die auf Umweltthemen spezialisiert sind. Stellvertretende BI-Vorsitzende Renate Jodelsberger-Schrott ergänzte, dass die BI bereits Kontakt mit einem Anwalt aus Würzburg geknüpft habe. "Der ist eigentlich die Nummer eins in Deutschland, was Müllverbrennungsanlagen anbelangt - aber auch der teuerste". "Da haben wir einige schockierende Dinge gehört", berichtete BI-Pressesprecher Peter Kurz über ein Gespräch mit einer Münchner Kanzlei. "Wir brauchen noch unwahrscheinliche Summen bis zum Jahresende, um überhaupt eine reelle Chance zu haben." Kurz sprach von einem Geldbetrag von 100000 Euro. "Mit so einer Größenordnung muss man rechnen." Denn das A und O bei einem Genehmigungsverfahren für ein EBS-Kraftwerk seien Gutachter, die die Antragsschrift entsprechend "zerpflücken" könnten und die BI bis zu einem eventuellen Gerichtstermin begleiteten. Und: "Die Geschichte darf nicht nur auf lokaler Ebene bleiben", erklärte Kurz. Die Angelegenheit müsse politisch auch auf Landes- und Bundesebene gehoben werden, weil das geplante EBS-Kraftwerk in Trostberg mit seiner vorgesehenen Eindüsung von Mutterlaugen ein Pilotprojekt sei. Es sei daher wichtig, in der Öffentlichkeit Präsenz zu zeigen. Deshalb sei die letzte Flugblattaktion der Bürgerinitiative auch auf Nachbarorte ausgeweitet worden.
Eine große Informationsveranstaltung organisiert die BI gemeinsam mit der Kreisgruppe Traunstein des Bundes Naturschutz, mit dem Umweltschutzverband Alztal und Umgebung e.V. (UVA), dem Kreisverband des Marburger Bundes und der Trostberger Ortsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen am Montag, 25. Juni: Zum Thema "Sind die Menschen an Industriestandorten häufiger krank?" stehen Dr. Annette Peters, Dr. Elisabeth von Klitzing und Ruth Paulig Rede und Antwort. Annette Peters vom Münchner GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit wird sich dabei mit Feinstaub und Herz-Kreislauferkrankungen befassen. Die Traunsteiner Ärztin Elisabeth von Klitzing spricht zum Thema "Krankheitshäufigkeiten im Chemiedreieck". Über die Herausforderungen für die bayerische Umweltpolitik wird Landtagsabgeordnete und Umweltsprecherin von Bündnis 90/Die Grünen, Ruth Paulig, referieren. Beginn der öffentlichen Informationsveranstaltung ist um 20 Uhr im kleinen Postsaal.
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