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Kein "Mini-EBS-Müllkraftwerk"

mitten in der Stadt Trostberg!

Die Bürgerinitiative ist beunruhigt über die Ausbaupläne der Fa. Rieger!
  Große Pläne bei Rieger (Bericht im TT, Teil 1) (bitte anklicken)
 Große Pläne bei Rieger (Bericht im TT, Teil 2)  (bitte anklicken)

Die Prinzhorn-Gruppe -
ein gefährlicherInvestor für Trostbergs Zukunft!

  Fotomontage
Achtung Fotomontage!    Noch ist es nicht so weit!
Hier – mitten in der Stadt und in unmittelbarer Nähe zum Schul- und Sportzentrum -
will die Prinzhorn-Gruppe investieren:

1.  Eine Papiermaschine mit doppelter Kapazität als
    derzeit, plus Kläranlage auf der Möslweide, die
    dann endgültig als Wohn- und Erholungsgebiet
    verloren ist.

2. Ein EBS-Kraftwerk u.a. mit Abfallstoffen (Rejekten)
    aus der Papierproduktion.

plan

 

Zitat Trostberger Tagblatt vom 29.10.08:

„Zudem geht man daran, die im Werk anfallenden Rejekte, also Reststoffe aus
dem Altpapier, nicht mehr über Fremdfirmen zu entsorgen, sondern thermisch
zu verwerten, um zusätzlich Energie zu erzeugen.“


Besonders die geplante Energiegewinnung
durch Resteverbrennung macht uns Sorgen!


Das sagen Fachleute zur EBS-Anlage:


-   Es kann nur ab einer bestimmten Größe rentabel
    betrieben werden, also müssen zusätzliche Ersatz-
    brennstoffe importiert werden.

-   Es kann nur mit minderwertiger Filtertechnik rentabel
    gebaut werden, so dass gerade noch die gesetz-
    lichen Grenzwerte eingehalten werden.

-   Es wird ein etwas kleineres EBS-Kraftwerk - aber mit
    hoher Abgasbelastung (Gutachter Peter Gebhardt).

 

Wir Trostberger hatten nach dem Ende des EBS-Projektes gehofft,
dass im Trostberger Alztal nun das Thema Müllverbrennung vom Tisch ist - denkste:

 

Geschäftsführer Müller im Trostberger Tagblatt vom 27./28. Juni 2009:

„... Derzeit fallen in Trostberg 25.000 t Reststoffe an,
.... die zu etwa 50 % in die Ziegelindustrie gehen, der Rest
(Kunststoffe, die mit dem Altpapier kommen) wird in einem
EBS-Kraftwerk .... verbrannt“. Eine eigene Verbrennungsanlage ...
mit einem Jahresdurchsatz von 25.000 t würde sich „schwierig rechnen“,
anders sehe es mit einer neuen Papiermaschine aus,
die .... doppelte Rejekt-Menge bedeuten würde ...


Das wäre ein mittelgroßes EBS-Kraftwerk!  

 

Bis jetzt verweigert der Konzern genauere Angaben und verweist
auf die Einhaltung der Grenzwerte und der gesetzlichen Vorgaben
beim Genehmigungsverfahren:

„.. Diese Planungsentwürfe wurden dem Stadtrat... vorgestellt …
Im Rahmen dieser (Genehmigungs-) Verfahren wird dann ggf.
die Öffentlichkeit informiert ..... Eine Gesundheitsgefährdung
durch ein EBS-Kraftwerk bzw. eine Reststoffverbrennung
ist nicht gegeben ....“

(Hamburger-Brief am 12.02.09 an die BI).

 

Das ist 1. falsch und 2. unverantwortlich!

Aber:
„Politik zieht mit - Stadt und Landkreis hinter dem Rieger-Plan."


...dass die Stadt alle Hebel in Bewegung setzen möchte,
um das Unternehmen am Ort zu halten...man bearbeite
bereits die Bebauungspläne, um das erforderliche Baurecht zu sichern
“.
Bürgermeister Karl Schleid zum Trostberger Tagblatt am 29.10.08


Unser Stadtrat beschließt mehrheitlich am 25.03.09:

„Der Stadtrat begleitet die Papierfabrik Hamburger Rieger GmbH&Co.KG
zur Standortsicherung bei notwendigen Erweiterungen, Änderungen
der Betriebsabläufe und infrastrukturellen Maßnahmen positiv“.

 

Lassen wir uns nicht für dumm verkaufen!

 

1. Die Traditionsfirma Rieger gibt es in dieser Form (Produktion und Umsatz)
schon lange nicht mehr: Der Betrieb gehört zum österreichischen Großkonzern „Prinzhorngruppe“.

2. Geschäftsanteile der Fa. Hamburger Rieger sind bereits als Sicherheitfür Prinzhorn-Kredite
des Landes Brandenburg zum Bau der Papierfabrik Hamburger Spremberg verpfändet.

3. Die Arbeitsplätze (nur etwa die Hälfte davon sind Trostberger) sind auch bei einem Scheitern
des Trostberger Projekts nicht gefährdet, denn „... bedeutet dies nicht zwangsläufig
das Aus für Rieger in Trostberg
…“ (A. Noss im Trostberger Tagblatt vom 17./18.01.09).

4. Solange die bisherigen Investitionen nicht amortisiert sind (15 – 25 Jahre), bleibt der Betrieb
in Trostberg. Es sei denn, Herr Prinzhorn veräußert entsprechende Konzernteile.

5. Der Trostberger Betrieb wird wegen der Investitionen kaum Gewinne erwirtschaften
und deshalb keine nennenswerten Gewerbesteuereinnahmen an die Stadt abführen.

6. Die Prinzhorn-Gruppe fordert vielmehr von der Stadt Straßenbaumaßnahmen
(u.a. Rieger-Knoten, Südspange), die Trostberg mit Millionen belasten.

 

Was sagen Wissenschaftler und Fachleute zu solchen Projekten?

 

„Für die durch Feinstaub ausgelösten Effekte (Herz-Kreislauferkrankungen)...
gibt es keinen Schwellenwert (Grenzwert)“
Dr. Annette Peters am 25.06.07 in Trostberg.

„Verbrennung von Industrie- und Gewerbemüll zum Zwecke der Energiegewinnung
ist Steinzeittechnologie“.
Ruth Paulig MdL, umweltpolitische Sprecherin der Grünen
im Landtag am 26.06.07 auf gleicher BI-Veranstaltung.

„Die Wirkungen mehrerer Schadstoffe potenzieren sich“.
Dr. med. Elisabeth v. Klitzing, Umweltmedizinerin auf gleicher Veranstaltung.

„Grenzwerte für Feinstaub und Verbrennungsemissionen sind nur Kompromisse
des Gesetzgebers mit der Industrie .Es gibt keine Grenzwerte, die wirklich
Sicherheit und Schutz vor Erkrankungen bieten“.
Dr. Hermann Kruse, Toxikologe und Berater der Bundesregierung am 20.09.07 in Trostberg.

„Solche Anlagen sind der Bevölkerung nicht zuzumuten“. Dipl.-Ing. Peter Gebhardt,
Gutachter für Verbrennungsanlagen am 22.11.07 in Trostberg.

„Trostberg ist bereits jetzt in Punkto Feinstaub eine führende Gemeinde ....
Feinstaub ist Körperverletzung .....und Sie, liebe Trostbergerinnen und Trostberger,
wollen sich eine solche Anlage zumuten?“

Prof. Dr. Michael Braungart am 09.01.08 in Trostberg.

 

"Im Übrigen gilt ja hier derjenige, der auf den Schmutz hinweist,
für viel gefährlicher als der, der den Schmutz macht".

(Kurt Tucholsky)

Nicht nur Feinstaub, auch täglich ca.200.000 Kubikmeter CO2
plus ca. 140 tägliche LKW-Bewegungen (= alle 5 Minuten ein 40-Tonner
mitten durch die Stadt) und täglich bis zu einer halben Tonne Schadstoffe
werden auf Trostberg niederfallen.

Es geht um die Gesundheit und Lebensqualität von 10.000 Alztalbewohnern,
3000 Schulkindern (Ent-fernung 150 m Luftlinie), Patienten und Personal der
Kreisklinik (Entfernung 250 m), Bewohner des Altenheims (Entfernung 150 m)
.

Schadstoffe und ihre Auswirkungen:

 

Schadstoff

Wirkung

Feinstäube

Herz-Kreislauf- u. Atemwegs-erkrankungen, Lungenkrebs, verkürzte Lebenserwartung

Stickoxide     

Atemgift; Blockade des Sauerstoff-
transportes; Ozonbildung

SO2  

Spasmen der Lungenmuskulatur;
bei Pflanzen: Zerstörung des
Chlorophylls; saurer Regen

Blei

beeinträchtigt die Blutbildung, Nervosität, Lähmungen, Blut-hochdruck, Herzerkrankungen

Cadmium

Bluthochdruck, Nierenleiden, Atemwegserkrankungen, Osteoporose

Quecksilber u. Kupfer

Beeinträchtigung des Nervenstoff-
wechsels

Dioxine und Furane 

Schädigung von Immunsystem, Leber u. gesamtem Stoffwechsel;
letztendliche Wirkung: Krebs

CO (Kohlenmonoxid) 

gefährliches Atemgift; Blockade des Sauerstofftransportes

Thallium, Arsen

hoch giftig

Antimon, Mangan, Nickel-Vandadium, …

bei Einatmung toxisch (Krebs, motorische Störungen)

Chrom

Haut- und Atemwegs-Entzündungen

 

 

Entscheiden Sie selbst! Was ist Ihnen wichtiger?
Profit der Prinzhorn-Gruppe oder Ihre Gesundheit
und die Chance auf eine positive Stadtentwicklung?

 

Deshalb …

… sagen wir nein zu unverantwortlichen  
Planungen!

… sagen wir nein zu Freibriefen des Stadt-
rats, auch wenn sie noch so unverbindlich klingen!

… sagen wir nein zu geplanten Müllöfen im
Alztal, welcher Konzern auch immer
dahinter steht!

 

JA        zur Wohn- und Industriestadt Trostberg

JA        für mehr Lebensqualität in Trostberg

JA        zu sauberer Energie für Trostberg

JA        zu Gesundheit und Umwelt

JA        zu offener und bürgernaher Politik

 

 

  Im Gespräch: Michael Braungart

 

Frankfurter Allgemeine Zeitung 10. Januar 2009:

Können wir unsere Erde noch retten? (bitte anklicken)

 

 

Die nachfolgenden Informationen betreffen die Planungen der Fa. SOTEC,
die sich im Januar 2008 von dem Projekt zurückgezogen hat!
 

Hinweis:

Einige Links funktionieren leider nicht mehr, da betreffende Berichte aus dem Netz
genommen wurden. Wir bitten um Ihr Verständnis!


 

 
Unter dem Menüpunkt "Historie" (bitte anklicken) finden Sie Veranstaltungen, Aktionen sowie den gesamten Ablauf der Ereignisse mit Datum!
 
!A U S für SOTEC in
Trostberg!
Doch der Wahnsinn mit dem Müll in Deutschland geht weiter! 
Wir werden die Augen offen halten und Sie auch in Zukunft auf diesen Seiten informieren!
Sonderheft des Informationsdienst Umweltrecht (idur) zum Thema
"Trostberg atmet auf" (Bericht Bund Naturschutz, Seite 34)

 

 

Bürgerfest (click) "War da ebs?": "Trostberger BI ist Speerspitze" Bericht vom  25.02.2008 im TT

 

BI zieht ihr Bürgerbegehren zurück Bericht vom 06.02.08 im TT 

 dazu die Audio-Datei von Radio Chiemgau

 

Sieg über die Müllverbrenner (Quelle: Bund Naturschutz, Kreisgruppe Traunstein)

 

 

Dicke Luft in Ettringen / Trostberger wollen keine Versuchskaninchen sein

 Berichte in der Süddeutschen vom 28.01 2008

 

Bürgerbegehren geht weiter   Bericht vom 23.Januar 08 im TT

 


Rieger prüft Abwanderung    Unterschiedliche Reaktionen    Erleichterung, aber kein Triumph   3 Berichte vom 22.Januar 08 im TT

 

Aus für EBS-Kraftwerk Bericht vom 19./20. Januar 08 im TT

 

EBS-Kraftwerk: Kein Sotec-Kommentar  Bericht vom 17.Januar 08 im TT

 

Volksentscheid zum Zweiten Bericht vom 16.01.2008 im TT 

 

 

 Messbericht Trostberg (bitte anklicken)  

 

 

    Nicht nur die Trostberger Bürger, auch Sie sind betroffen!! (bitte anklicken)   

 

 

 

Das kommt einem doch bekannt vor:

Schmutziges Geschäft mit der Abfallverbrennung (Quelle: Bericht BR "QUER")

Eigentlich keine schlechte Idee: eine Papierfabrik im schwäbischen Ettringen möchte ein eigenes Heizkraftwerk bauen für "Ersatzbrennstoff", also Müll. Damit will man unabhängig von steigenden Energiepreisen werden und eigene Reststoffe verbrennen und damit entsorgen. Die Nachbarn sehen darin jedoch eine verkappte Müllverbrennungsanlage. Weitere Infos zu Ettringen

 

Video: "Schmutziges Geschäft mit der Abfallverbrennung" 

(Quelle: www.br-online.de, Bericht vom 24.Januar 2008)

 

Hinweis zum Abspielen der Videodateien des Bayerischen Rundfunks übers Internet: Es muss auf Ihrem Rechner ein entsprechendes Abspiel-Programm installiert sein, der RealPlayer von RealNetworks. Hier können Sie den RealPlayer herunterladen [externer Link]: germany.real.com/player/
Installationshinweis: Real bietet neben der kostenpflichtigen Version des Players auch einen Gratis-Player an.


 

 

 

 

Deutschland,

 

bald der Müllplatz der Welt!

 Wollen Sie das wirklich?

 

 

Wie wir alle inzwischen wissen, ist das ganze kein Problem mehr, das sich nur auf Trostberg beschränkt. Bis zu 45 weitere Anlagen sind in ganz Deutschland geplant. Deutscher Müll kann diese Müllverbrennungsanlagen nie und nimmer auslasten. Der Dreck wird aus der ganzen Welt zu uns geschafft werden.

 

Und - Müllverbrennung ist Vernichtung wertvoller Rohstoffe! 

 

Trostbergs Hausmüll wird in Burgkirchen verbrannt.

 

Der Industriemüll, der in Trostberg zur Verbrennung benötigt werden wird, muss erst einmal herangeschafft werden; die geplante Eindüsung der hochgiftigen Mutterlaugen ist unerprobt und daher eine unzumutbare Gefahr für Mensch und Umwelt!!

 

 

 

 

Bericht der Süddeutsche Wissen:
"Deutschland wird Müllmeister"

http://www.sueddeutsche.de/wissen/artikel/992/133742/

 

 

 

 

 

20.06.2007 - zdf heute-journal

"Mülltourismus nach Deutschland"

Deutschland hat weltweit die besten Müllverbrennungsanlagen. Und baut immer neue - weit mehr, als deutscher Müll auslasten kann. Also wird der Rohstoff von weit her herangekarrt, auch Giftmüll. 

Sehen Sie den aktuellen Bericht:

 »  zdf heute-journal (bitte anklicken !! )

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

03.05.2007 - ARD „Monitor“:

 

"Müllofen der Welt -Das lukrative Geschäft mit dem Import-Müll"

22.000 Tonnen hochgiftige Chemieabfälle aus Australien sind derzeit per Schiff nach Deutschland unterwegs. Der australische Gift-Müll soll in deutschen Verbrennungsanlagen entsorgt werden. Kein Einzelfall: Weil viele Müllverbrennungsanlagen nicht ausgelastet sind, wird immer mehr Müll aus dem Ausland importiert ...

Sehen Sie den aktuellen Bericht:
» Sendung (bitte anklicken)
» Bericht zum downloaden (bitte anklicken)
    

 

 

 17.03.2007 - Deutschlandfunk,  17.02.2007 - Der Spiegel:

 "Der Dreck der anderen"

Australien will Giftmüll nach Deutschland verschiffen

» Bericht 1 (bitte anklicken)

 » Bericht 2 (bitte anklicken)

 

 

 

Was können Sie tun?

 

Es gibt viele Möglichkeiten, das Anliegen der Bürgerinitiative zu unterstützen,

denn:

 

 

„Wer nicht handelt, wird behandelt!“
(Berthold Brecht)

 

 

- Sie können die Kommunalpolitiker ansprechen. 

- Sie können uns Ihre Ideen und Vorschläge zusenden, siehe Kontakt (bitte anklicken). 

- Sie können Leserbriefe schreiben.

- Sie können Spenden (bitte anklicken) an den gemeinnützigen Verein richten.

- Sie können mit 12.- Euro Jährlich Fördermitglied (bitte anklicken) werden.

- Sie können aktiv bei unseren Aktionen mithelfen.

- Erwerben Sie unsere Zertifikate BI-Spenden-Zertifikat (bitte anklicken)

   BI-Darlehens-Zertifikat (bitte anklicken)

 

 

 

 


 

Das EBS-Kraftwerk in Trostberg

ein gefährlicher Nachbar

 

 

nachbar

 

 

 

Saubere Luft, saubere Böden, sauberes Trinkwasser für uns alle!!

 

• 170 000 m³ Abgase pro Stunde und 244 Tonnen Schadstoffe (darunter krebserregende Gifte wie Dioxine) pro Jahr sollen in unsere Luft geblasen werden!

• Die geplante Billig-Variante stößt etwa 10-20 mal mehr Schadstoffe aus als eine Anlage mit bestmöglicher Rauchgasreinigungstechnik.

• Aus Kostenersparnisgründen ist der Transport von 150.000 t Müll und 30.000 t hochgiftigen Verbrennungsrückständen mit LKW‘s geplant, statt den vorhandenen Gleisanschluss zu nutzen (Gefährdung von Kindern und zusätzlicher Feinstaub in Wohngebieten!).

 

Wir reden von der Klimakatastrophe und lassen es zu, dass hier bei uns in Zukunft stündlich zehntausende Kubikmeter umweltschädlicher Abgase und tonnenweise Schadstoffe erzeugt und in die Atmosphäre geschleudert werden?!

 

 

 

 

Wer ist betroffen?

 

Besonders betroffen sind Menschen,

• die im „Beurteilungsgebiet“ (4-km-Radius um die Anlage) mit den Immissionsschwerpunkten leben.

• sich regelmäßig hier aufhalten oder

• hier arbeiten oder

• hier Kinder in der Schule/Kindergarten haben.

Zum Beurteilungsgebiet zählen u.a. die Stadt Trostberg, Oberfeldkirchen, Heiligkreuz, Lindach, Mittermühle, Stein a.Tr., Altenmarkt.Je nach Windverhältnissen sind durch die Abgasfahnen aus dem Schornstein auch weiter entfernte Bereiche (z. B. Palling, Waging, Kienberg, Obing, Tacherting, Seeon) betroffen. 

 

 

Kurzer Rückblick

 

Am 4. Februar 2007 hat eine knappe Mehrheit in Trostberg für die baurechtliche Genehmigung der geplanten Müllverbrennungsanlage gestimmt.

Doch 48% der Trostberger waren dagegen!

Jetzt muss im Genehmigungsverfahren beim Landratsamt das Beste für Gesundheit und Umwelt erreicht werden!

Am 20. März fand im Landratsamt eine Antragskonferenz (Scoping-Termin) statt, bei der den Betreiberfirmen mitgeteilt wurde, welche relevanten Unterlagen sie einreichen müssen. Dazu haben wir unseren umfangreichen Forderungskatalog zu Protokoll gegeben.


Wie geht es weiter?

 

• Die Fa. Sotec hat angekündigt, im November 2007 ihren Genehmigungsantrag einzureichen.

• Im Anschluss daran beginnt das eigentliche Genehmigungsverfahren.Die Unterlagen werden dann für

4 Wochen öffentlich ausgelegt und es besteht eine 2-wöchige Einspruchsfrist. Jeder/e Bürger/in hat das Recht, den Antrag einzusehen und eine schriftliche Einwendung zu erheben.

 

Wichtig! Nur diese Einwendungen sind im anschließenden Genehmigungsverfahren wirksam. Die Bürgerinitiative wird Sie dazu noch gesondert und rechtzeitig informieren!

 

Wer kann Einwendungen erheben?

 

Alle Bürger, die sich von der geplanten Anlage beeinträchtigt sehen, z.B.:

• Einzelpersonen, unabhängig von Wohnort, Staatsangehörigkeit, Alter oder Volljährigkeit

• Familien

• Vereine

• Kirchengemeinden

• Schulen und Kindergärten

• Firmen

 

 

 Übernehmen Sie Verantwortung für unsere Zukunft

 

Helfen Sie uns, die beste verfügbare Technik für Filteranlagen und die Nutzung des Bahntransports durchzusetzen! 

 

So können Sie die BI unterstützen

 

• Aktives Mitglied werden

• Fördermitgliedschaft  (12.- Euro jährlich) beantragen

• Spenden

• Erwerben Sie unsere Zertifikate BI-Spenden-Zertifikat (bitte anklicken)

   BI-Darlehens-Zertifikat (bitte anklicken)

• Protest durch Bürgeranträge bei der Stadt (nur für Trostberger Bürger möglich!)

• Erheben Sie Einwendungen (dazu informieren wir Sie rechtzeitig und gesondert).

• Besuchen Sie unsere geplanten Informationsveranstaltungen (Info‘s dazu gibt es vorab in der örtlichen Presse, durch Plakate oder hier auf unserer Homepage). 

 

 

Wir fordern: Saubere Energie für Trostberg! dscf2994-3

       Trostberg, l(i)ebenswert ...

 

 

 

... Stadt Trostlos?
trostlos

 

 

 

Lassen Sie sich nicht weismachen,

dass die geplante Müllverbrennungsanlage völlig ungefährlich ist, weil die Grenzwerte der Abfallverbrennungsanlagen-Verordnung eingehalten werden.

Fakt ist, dass es deutschlandweit noch keine EBS-Anlage mit einer Abgasreinigung gibt, in der belastete Industrieabwässer zum Einsatz kommen. Zudem sind Grenzwerte rein technische Angaben und sagen wenig über die Auswirkungen auf den Menschen aus.

Fakt ist, dass heute niemand die zukünftige Umweltbelastung bewerten kann.

Fakt ist, dass die geplante Rauchgasreinigung nicht der besten verfügbaren Technik (BVT) entspricht.

 

 

Lassen Sie sich nicht für dumm verkaufen!

 

Es geht nicht um die Zukunft des Industriestandorts Trostberg, sondern um eine gigantische und für die Firma Sotec aus Saarbrücken sehr profitable Müllverbrennungsanlage, die für die nächsten Jahrzehnte mit fremdem Müll versorgt werden muss, der aus aller Welt kommen wird. Für Trostberg bedeutet dies Mülltourismus, viel Lkw-Dreck und stündlich 170.000 Kubikmeter Abgase.

Es geht nicht um die Zukunft der Arbeitsplätze der Firma Rieger, die im Jahr 2006 ein Rekordjahr hatte, sondern darum, dass der Energiebedarf der Firma Rieger mit einer umweltfreundlichen Technik auf Dauer gesichert wird. Dazu braucht es Zeit, um Alternativen zur Müllverbrennung zu prüfen. Solche Alternativen existieren bereits, wurden benannt und schon vielerorts wirtschaftlich eingesetzt.

 

 

 

Lassen Sie sich nicht täuschen!

 

Es gibt im Zeitalter der Globalisierung keine Standort-Garantien!

 

Mittelstand und Handwerk werden nicht profitieren, sondern auswärtige Spezialfirmen werden die Anlage bauen und betreiben. Profitieren wird allein die Firma Sotec und nicht die Trostberger Bevölkerung.

Am Ende kann alles verbrannt werden, denn es gibt keine Rechtsvorschriften, was in sog. EBS-Kraftwerken wirklich in die Verbrennung gelangt (chemische Spezi-fikationen). Einmal gebaut, müssen für die Anlage täglich 460 Tonnen Müll herbei- und knapp 100 Tonnen giftige Asche weggeschafft werden.

Es ist erwiesen, dass in vergleichbaren Orten mit Müllverbrennungsanlagen die Abwertung von Immobilien bis zu 30% betragen kann. Wer kann so etwas in Trostberg wollen und erst recht verkraften?

Schadstoffe (Blei, Dioxine, Furane, Quecksilber, Cadmium, usw.), die sich im Boden anreichern, ruinieren über Jahre hinaus die Böden und gefährden die Existenzgrundlage unserer Landwirte.

Die Auswirkungen auf Tourismus und Landwirtschaft sind nicht abschätzbar, gefährden aber mit Sicherheit mehr Arbeitsplätze als durch eine Abfallverbrennungs-anlage geschaffen werden.

Die Grenzwerte sagen nichts über die künftige Umweltbelastung in Trostberg aus, denn die aus-gestoßenen Schadstoffe (Emissionen) addieren sich zu den bereits in Trostberg vorhandenen Luft- und Boden-belastungen (Immissionen). Dafür gibt es noch nicht ein-mal eine systematische Erfassung (Immisionskataster) in Trostberg und Umgebung. Außerdem kommt es nicht auf prozentuale Anteile, sondern auf die Gesamtsumme aller ausgestoßenen Schadstoffe an. Da sich diese Summe aus dem Verhältnis zur Abgasmenge ergibt, und diese extrem hoch ist, errechnet sich für Trostberg ein gesetzlich zulässiger Schadstoffniederschlag von bis zu 244 Tonnen jährlich.

Müllverbrennungsrauchgase erhöhen unser Risiko zu erkranken deutlich. Durch eine Billigrauchgasreinigung werden somit Kosten auf die Allgemeinheit abgewälzt